INTERDISZIPLINÄRE KRAFTSTOFF-FORSCHUNG FÜR DIE MOBILITÄT DER ZUKUNFT

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der Fuels Joint Research Group!

 

Gemeinsam am Kraftstoff der Zukunft forschen

 

Die internationale Kraftstoff-Forschung wird zunehmend vielfältiger. Denn es geht nicht nur darum, die im flüssigen Kraftstoff gebundene chemische Energie in Bewegung umzusetzen. Entscheidend sind heute auch die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Kraftstoff-Komponenten, dem Motor und dem Motorenöl sowie der Abgasnachbehandlung. Im Jahre 2012 schlossen sich vier Forscher unterschiedlicher deutscher Hochschul- und Forschungsinstitute zur „Fuels Joint Research Group“ (FJRG) zusammen. Dies waren:

 

Prof. Dr. med. Jürgen Bünger, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung an der Ruhr-Universität Bochum

 

Prof. Dr.-Ing. Peter Eilts, Institut für Verbrennungskraftmaschinen der TU Braunschweig

 

Prof. Dr.-Ing. Axel Munack, Institut für Agrartechnologie des Johann Heinrich von Thünen-Instituts, Braunschweig

 

Prof. Dr. Jürgen Krahl, Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg, TAC.

 

Die Gruppe hat inzwischen zwei Tagungen abgehalten und in der FJRG-Veröffentlichungsreihe im Göttinger Cuvillier-Verlag zwanzig Buchbände herausgegeben.

 

Es wurde aber auch das Bestreben geäußert, die Gruppe noch breiter aufzustellen. Dies ist im Jahre 2016 in einem ersten Schritt erfolgt; weitere Mitglieder der FJRG sind nunmehr:

 

Prof. Dr. Friedrich Dinkelacker, Institut für Technische Verbrennung der Leibniz Universität Hannover

 

Prof. Dr.-Ing. Karl Huber, Institut für Innovative Mobilität und ressourcenschonende Antriebstechnik (MOREA) der TH Ingolstadt

 

Dr. Klaus Lucka, TEC4FUELS GmbH, Aachen.

 

Alle sieben Mitglieder bringen umfangreiche Erfahrungen in Kraftstoff-Forschungsprojekten mit. Zum Teil arbeiteten sie bereits in dem Forschungsprojekt „Diesel regenerativ“ zusammen. Hier wurde der Einsatz eines neuen Biokraftstoffs untersucht, der aus hydriertem, d.h. mit Wasserstoff behandeltem Rapsöl besteht, dem zwei bzw. sieben Prozent Biodiesel beigemischt werden.

Jetzt wollen sich die sieben Forscher sowohl national als auch international in der Kraftstoff-Forschung noch stärker profilieren und weitere gemeinsame Forschungsprojekte initiieren. Die Forscher bringen umfassende Kompetenzen aus der Chemie, der Agrartechnologie, der Medizin, den Ingenieurwissenschaften sowie der Spray- und Verbrennungsphysik mit. In dieser Kombination ist die Fuels Joint Research Group weltweit einzigartig. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit soll auch in weiteren gemeinsamen Publikationen für die Fachwelt sichtbar werden.

 

Die Forschergruppe sieht den Kraftstoff einerseits als wichtiges motorisches Konstruktionselement. Andererseits stehen aber auch wichtige Fragen der Abgasnachbehandlung, der Emissionsminderung sowie der Umwelt- und Gesundheitswirkungen im Mittelpunkt des Forschungsinteresses.